Monthly Archives: März 2017

Erste Trainingsfahrt mit dem Rad

Erste Trainingsfahrt mit dem Rad
zur Vorbereitung der Klassenfahrt

Am Schülersprechtag der Erna-de-Vries-Realschule planen die Sporthelfer der Schule schon zum x-ten Male eine Sportveranstaltung für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5. An diesem Morgen ging es für 30 Schülerinnen und Schüler mit dem Rad bei lausiger Kälte zur Leichtathletikhalle der WWU Münster am Horstmaerer Landweg.
Unterwegs zeigte sich, dass sich die Schüler in Zweierreihen sehr diszipliniert verhielten, genügend Abstand zur Vordergruppe hielten, um rechtzeitig bremsen zu können und eine rote Ampel auch als Stopp wahrnahmen und nicht der Gruppe einfach hinterher fuhren.
Natürlich muss noch mehr das Rufen von Kommandos geübt werden, damit auch der hinten fahrende Radler über mögliche Gefahren unterwegs aufmerksam gemacht wird.

Erfolgreiches Meeting in der Leichtathletikhalle

Erfolgreiches Meeting in der Leichtathletikhalle

Zum wiederholten Male haben die Sporthelfer der Erna-de-Vries-Realschule einen Mehrkampf in der Leichtathletik für die Klassen 5 geplant und durchgeführt.
Wie immer, wenn die Schülerinnen und Schüler früh am Morgen des Schülersprechtags die Leichtathletikhalle der Uni Münster am Horstmaerer Landweg wirken sie geflasht. Sie werden von der großzügigen Anlage, einer riesigen Halle mit Hochsprung- und Stabhochsprunganlage, mit einer Weitsprunggrube und mit großen durch Netze gesicherten Wurfsegmenten völlig überrascht. Von der 200m Laufbahn mit geschrägten Kurven lädt die Schüler immer zu spontanen Übungsläufen ein.
Die älteren Sporthelfer kennen diesen Drang nach ausprobieren und lassen zunächst allen Schülern Raum, sich mit den Gegebenheiten auseinander zu setzen.
In Kleingruppen konnten anschließend die Schülerinnen und Schülern an 18 Stationen zur Leichtathletik ihr Können unter Beweis stellen. 7 Wurfdisziplinen, 5 unterschiedliche Laufvarianten und 6 verschiedene Sprungarten standen in diesem Jahr auf dem Wettkampfprogramm. Vor allem der Biathlon, der Hochsprung und der Fahrradreifendiskuswurf gehörten zu den leichtathletischen Highlights. Getoppt wurden diese Disziplinen nur noch von der Endlosstaffel, bei der die Schülerinnen und Schüler in mehreren Etappen den 200m-Rundkurs gegen ihre Mitschüler zurücklegen mussten.
Sieger im Mannschaftsmehrkampf und im Staffellauf wurden Leon Malchow, Maarten Hovenga, Alik Ekhaev und Tofik Ouro Bang`na aus der Klasse 5b. Das abschließende Chaosspiel konnte Jana Schiefel für sich entscheiden.
In diesem Jahr zeigten sich die Teilnehmer konditionell sehr gut; mit großem Ehrgeiz waren sie angetreten und bis zum Schluss daran interessiert, den Wettkampf zu gewinnen.
Als Belohnung für ihren engagierten Einsatz erhielten alle eine Urkunde und einen kleinen Sachpreis.

Das war’s

Das war’s!

„Es ist doch noch Nacht“; protestierten die Schülerinnen und Schüler aus Zimmer 41 als sie am Abreisetag um 5.45Uhr geweckt wurden. Wenn auch die Koffer tags zuvor gepackt worden waren, so reichte eine dreiviertel Stunde nicht aus, um alle notwendigen Kleinigkeiten zum ordentlichen Verlassen der Zimmer zu richten: Viele herumliegende Kleinigkeiten mussten verstaut oder entsorgt werden, Müll nach unten gebracht werden, Betten abgezogen und sauber zusammen gelegt werden usw. So konnten wir erst um 7.30Uhr Richtung Münster abfahren.
Die Rückfahrt verlief sehr ruhig. Offensichtlich hatten die körperlichen Anstrengungen der letzten Woche alle müde gemacht. Während der regelmäßigen Stopps zogen es dann die meisten Schüler vor, im Bus zu bleiben, statt sich zu bewegen.
Gegen 21.30Uhr wurden wir in Münster am Preußenstadion abgeholt.
In einem kurzen Meinungsbild wurde die Fahrt für alle als anstrengend aber auch bereichernd beschrieben.
Alle Schüler haben ein großes Maß an Ehrgeiz entwickelt. Um das Skifahren zu erlernen mussten erste Frustrationen verdaut und eine hohe Anstrengungsbereitschaft entwickelt werden. Dabei konnten die Schüler feststellen, dass sich Durchhalten lohnt und langfristig zum Erfolg führt.
Neben der Erweiterung des eigenen Bewegungsrepertoires konnten die Schüler vor allem ihre Hilfsbereitschaft unter Beweis stellen. Mit Tipps, Korrekturen und Mut machenden Worten unterstützten sie ihre Mitschüler bei deren Versuchen, ungewohntes Gelände und Liften zu erproben.
Die Skigruppen wurden täglich verändert, um den unterschiedlichen Leistungsvermögen der Schüler gerecht zu werden. Dank dieser Überlegungen konnten die meisten Schülerinnen und Schüler bereits ein hohes skifahrerisches Niveau erreichen.
Das gemeinsame Fahren in unterschiedlichen Gruppen, die Pausenzeiten im Skigebiet und vielfältige abendliche Aktionen führten zu klassenübergreifenden Kontakten.
Frau Steingaß hat einen Fragebogen zur Fahrt entwickelt, den sie in den nächsten Tagen von den mitgefahrenen Schülern beantworten lassen will. So werden wir ein abschließendes Meinungsbild von der Fahrt erhalten und eventuelle Änderungsvorschläge für die Fahrt im nächsten Jahr bekommen.
An dieser Stelle muss noch einmal ein besonderer Dank an die 5 Sporthelfer Carolin, Dominica, Rico, Alexander und Jonas ausgesprochen werden. Unermüdlich haben sie die Arbeit der Sport- und Klassenlehrer unterstützt und vielfältige Ideen für ein gelungenes Miteinander eingebracht. Auf der Piste waren sie unentbehrlich, verantwortungsvoll sind sie mit den übertragenen Aufgaben umgegangen und haben so manchen Schüler mit überzeugenden Worten über schwierige „Passagen“ hinweg geholfen.

Ziel erreicht

Ziel erreicht

Man kann es nicht besser als Vinujh sagen: „Wenn ich es nicht probiere, kann ich´s auch nicht lernen“. Was für ihn so klar war, bedeutete für die meisten Schülerinnen und Schüler aber erhebliche Anstrengungen beim Skifahren. So einfach ist es dann doch nicht, wenn die Abfahrt steil ist und die Piste als viel zu schwierig eingeordnet wird. Dann gilt es, den Mut zusammen zu nehmen und die vermeintlichen Schwierigkeiten zu meistern.

Viele unserer Schüler stellten fest, dass sich mit Ehrgeiz und Willenskraft Berge versetzen lassen. Wir Lehrer sind sehr überrascht von den Lernfortschritten der jungen Skifahrer. Unermüdlich versuchten sie ihren Stil zu verbessern. Die am ersten Tag „unüberwindbare“ Piste fuhren sie heute souverän und in lockerer Haltung, das langweilige Liften lockerten sie mit Einlagen auf.

Am Abend mussten alle ausgeliehenen Materialien wieder zurück gegeben werden, eine nicht ganz einfache Aufgabe: Nicht alle Schuhe passten zueinander, plötzlich fehlten Helme, und auch ein Paar Skier war zunächst unauffindbar. Dank des unermüdlichen Einsatzes von Herrn Neteler, der in sämtlichen Ecken des Hauses suchte, waren zum Abendessen tatsächlich alle ausgeliehenen Materialien wieder beim Skiverleih zurück.

Die verlorenen Skier

Die doppelt „verlorenen“ Skier

Heute suchte ein Schüler seine Skier nach dem Mittagessen. Am Platz, wo er sie abgestellt hatte, waren sie nicht aufzufinden. Die die Suche in der näheren und weiteren Umgebung führte zu keinem Erfolg. Daraufhin wurde mit den Skiern einer schon ermüdeten Schülerin getauscht. Der Schüler, dessen Skier nicht aufzufinden waren, war sichtbar glücklich, wieder Skifahren zu können. Nach der nächsten Abfahrt ging er nur ganz kurz auf die Toilette. Bei seiner Rückkehr waren auch die neuen Skier wieder verschwunden.

Eine mitdenkende Skilehrerin erkannte die Skier und wusste, das die Besitzerin nicht hier sein konnte und nahm die Skier mit. Nach vielem hin und her konnte die Verwirrung aufgeklärt werden und alle können wieder mit ihren Skiern fahren.

Mittagsschläfchen in der Gondel

Mittagsschläfchen in der Gondel

Auf dem Weg zum Mittagessen kann man während der Gondelfahrt durch die Kärtner Bergwelt nette Gespräche über Erlebtes führen oder aber einfach nur die Augen schließen und ein wenig entspannen – auf keinen Fall zu tief. Diese Erfahrung machte heute auch ein Schüler, der einmal eingeschlafen, weder von seinen Mitschülern noch von einem Mitarbeiter der Liftgesellschaft geweckt werden konnte. So fuhr er kurzerhand noch einmal den Berg wieder hinunter.

Weiteren Gesprächstoff lieferten nach dem Mittagessen vor allem die Schüler am Ankerlift. Hier war heute der Wurm mit unterwegs. Im Dominoeffekt stürzten sie auf der Liftspur, verbreiteten nichts als Chaos, so dass alle Mitlifter trotz aller Anstrengungen den Sturz nicht vermeiden konnten. Lachend wurde alles Verlorene wieder eingesammelt und die Skier wieder angeschnallt. Die von Herrn Neteler gesteckte Slalomstrecke war dann am Nachmitag das große Higlight auch für die Profis. Deshalb werden morgen verschiedene Wintersportwettkämpfe angeboten, die nach der Schulung absolviert werden können.

Die Fackelwanderung am Abend sollte den gelungenen Tag abschließen. Die Kollegen waren sehr überrascht, dass sich die Schüler trotz der langen Steigung auf dem Hinweg immer noch lautstark unterhielten. Von Müdigkeit keine Spur. Als dann aber die Fackeln für den Rückweg angezündet waren, verstummten die meisten und genossen die besinnliche Atmosphäre, die durch die brennenden Fackeln und den wunderbaren Sternenhimmel entstand. Mit dieser zufriedenen Stimmung gingen dann 60, ansonsten sehr quirlige, Kinder schlafen.

„Wo kommen denn bloß die ganzen Hückel her?“

„Wo kommen denn bloß die ganzen Hückel her?“

Dies fragte sich Younes, nachdem er von einem Schneehaufen unsanft abgebremst worden war.

Weiterer Text folgt

Da stand eine „Skinesische Mauer“

Da stand eine „Skinesische Mauer“

Unsere Schüler entwickeln immer mehr Routine. Vom morgendlichen Aufbruchstress war heute morgen nichts mehr zu spüren. Alle eilten möglichst zügig zur Bushaltestelle, um doch noch den besten Sitzplatz im Bus zu ergattern. Alle waren hoch motiviert und wollten neue Hänge kennen lernen. Wie gut, dass wir die Skigruppen dank der großen Betreuungsanzahl durch die Lehrer, Sportstudenten und Sporthelfer sehr klein halten können. Alle Schüler werden individuell unterstützt, gefordert und gefördert. Alle Schüler bewältigen problemlos den Tellerlift. Eine wartende Gruppe wird nur noch als „skinesische“ Mauer erkannt und mit elegantem Schwung umfahren. Die Meisten schaffen es auch schon, den Berg mit dem „Anker“ zu erklimmen.

Am heutigen Tag flitzten die Fortgeschrittenen über alle Pisten des Skigebiets. Die Freude über die neu erlernten Fähigkeiten ist in die überglücklichen Gesichter der Kinder geschrieben. Immerhin gibt es hier 2 schwarze Pisten und rote Pisten mit ähnlich schwierigen Teilabschnitten.

Unser erster Tag in der Kärntener Bergwelt

 

Unser erster Tag in der Kärntener Bergwelt

Mit einem zünftigen Frühstück wurden wir in unserer Herberge begrüßt. Ein umfangreiches Programm stand auf der Tagesordnung. Es galt den Ort zu erkunden, das Skimaterial zu leihen, Schwimmen zu gehen und die Vorfreude auf das Skifahren zu steigern. Dabei stellten alle zukünftigen Skihasen fest, dass es schwierig ist, den linken Skischuh von rechten zu unterscheiden und es mühselig ist Stöcke, Ski, Schuhe und Helm gleichzeitig zu händeln.  Getreu dem Motto „der Berg ruft“, erkundeten einige das Skigebiet während  andere wandernd den Berg eroberten. Nach dem Abendbrot gab es letzte Instruktionen für die Abfahrt ins Skigebiet. So mussten alle Schülerinnen und Schüler noch einmal ihre Skischuhe anprobieren und den Einstieg in die Ski üben.

Gegen 21 Uhr wurden die letzten Handys abgegeben. Bereits um 21:59 Uhr waren die Flure schon wie leer gefegt. 

Auf – die – Piste – fertig – los

Auf – die – Piste – fertig – los

Schon beim Wecken zeigte sich strahlender Sonnenschein und eröffnete uns einen wunderschönen ersten Skitag. Beim Frühstück war die Aufregung deutlich zu spüren. Es schafften alle Schüler tatsächlich bereits um 8.00Uhr gestiefelt und gespornt durch die „Sporthelfer – Kontrollschleuse“ zu gehen, um sich das O.K. für den Tag zu holen.

Völlig überwältigt waren die Schüler als sie nach einer kurvenreichen Busfahrt die Alpen im gleißenden Sonnenlicht zum ersten Mal sehen konnten. Zack auf die Ski und? So einfach war es dann doch nicht mit dem Kurvenfahren und Bremsen. Kommentar nach einem Sturz eines Schülers war es dann auch “Ach bei euch Lehrern brauch´ich ja mit Jammern nicht zu kommen“, stand auf und fuhr weiter. Mittags waren aber die meisten schon mit viel Schwung unterwegs. Deshalb entschieden sich die Skilehrer am Nachmittag Pisten mit höherem Niveau zu fahren.

Bis auf wenige Ausnahmen waren alle mit sich zufrieden und glücklich.