Monthly Archives: Juni 2018

Abschied

Abschied

 

Beim Blick aus dem Zelt konnten wir heute Morgen nichts als graue Wolken und Nieselregen erkennen. Wie gut, dass die mitgenommenen Küchenzelte für alle Taschen, Schlafsäcke, Isomatten, Rucksäcke und Koffer ausreichend Platz boten. So konnten dann alle Zelte beim einsetzenden Regenschauer auch abgebaut werden. Sie müssen dann allerdings noch einmal zu Hause auf die Wäscheleine zum Trocknen aufgehängt werden.

Passend zur Abfahrt schob der kräftige Wind die Wolken beiseite und sorgte dafür, dass alle Schüler im Nu wieder trocken wurden. Er begleitete uns dafür aber auf der gesamten Rückfahrt – mal von vorn, mal von der Seite, aber niemals im Rücken. Inzwischen ist die Radfahrgruppe so routiniert, dass solche kleinen Ereignisse nicht mehr der Rede wert sind: Keine Klagen, keine Fragen, wann man denn endlich da wäre, stattdessen aber die sehr erstaunte Frage von Celina: „Kann es sein, dass wir heute viel schneller fahren als zu Beginn unserer Radtour?“

Unter großem Beifall wurden wir von den Eltern auf dem Schulhof erwartet, wo wir nach einer Ehrenrunde mit etwas Wehmut aber voller Freude auf zuhause voneinander verabschiedeten.

Zitat des Tages: Tolle Schüler – das war Spitze!

Fünftklässler brillieren bei der Fahrt durch Osnabrück

Fünftklässler brillieren bei der Fahrt durch Osnabrück

 

Bereits beim ersten Vogelgezwitscher gegen 4.30Uhr waren sich ein paar Schüler einig, die bis dahin schon sehr kurze Nacht für beendet zu erklären und mit lautem Gequatsche auch wirklich alle anderen zu wecken. Mahnende Worte halfen nichts, so dass wir schon um 7.00Uhr sehnsüchtig auf den „Brötchenboten“ warteten.

Also konnte auch sehr früh nach Osnabrück aufgebrochen werden. Die Lehrer waren über die hohe Konzentrationsfähigkeit der großen Schülergruppe und über die reibungslose Fahrt in der Stadt sehr überrascht. Trotz sehr schmaler Fahrradwege und großem Autoverkehr in der Stadt schaffte es die lange Schlange ohne Probleme alle große Kreuzungen zügig zu überqueren. Dank der Sporthelfer, die an allen kniffeligen Stellen tatkräftig mithalfen, waren wir bereits um 12.00Uhr am Osnabrücker Rathaus.

Die Bürgermeisterin erklärte uns dort den Friedenssaal. Und wieder einmal überraschten die Schüler. Sie zeigten mit ihren vielen Fragen großes Interesse rund um den Westfälischen Frieden und trugen sich anschließend in das Gästebuch ein.

Die Sonne zeigte sich den gesamten Tag von ihrer strahlenden Seite, so dass viele Schülerinnen und Schüler noch vor dem Abendessen die Zeit zum Baden im See nutzten. Nach dem Grillen wurde noch ausgiebig getanzt, Fußball gekickt oder Uno gespielt. Müde aber sehr zufrieden krochen dann alle beim Dunkelwerden in ihre Schlafsäcke.

Zitat des Tages: Zweierreihe und rechts fahren.

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Vom flachen Münsterland ins bergige Osnabrück

Mit dem Reisesegen und letzten elterlichen Wünschen im Gepäck sind heute morgen alle Fünftklässler mit dem Fahrrad vom Schulhof nach Osnabrück aufgebrochen. Bereits auf der Vorbereitungsfahrt nach Senden hatten alle unter Beweis gestellt, was sie vorher in vielen Trainingseinheiten auf dem Rad gelernt hatten. So konnten wir problemlos, die Route am Kanal bis Schmedehausen hinter uns bringen, wo bereits das Verpflegungsauto auf uns wartete. Das Highlight der zweiten Etappe stellte die lang gezogene Steigung am Iburger Berg dar. Hier war vor allem Kampfgeist und im wahrsten Sinne Stehvermögen gefragt. Wie gut, dass vorher alle mit einem großen Eis gedopt waren. Lohn des strapaziösen Anstiegs war dann die anschließende tolle Abfahrt bis zum Campingplatz.

Bleibt zu erwähnen, dass einige Schüler über sich selber hinauswuchsen. Unermüdlich halfen sie ihren Mitschülern über schwierige Teiletappen.

Beim Zeltaufbau, Essen vorbereiten und kochen waren viele Hände notwendig. Gelernt haben sie auch dabei eine Menge: Eine selbstaufblasende Isomatte kann man auf keinen Fall mit der Luftpumpe aufpusten, ansonsten platzt sie. Außerdem muss man beim Zwiebelschneiden auch schon mal die ein oder andere Träne vergießen.

Anschließend wurde der benachbarte Wald erkundet, die Sportgeräte ausprobiert und mit den begleiteten Sporthelfern Wikinger Schach gespielt. Müde und stolz gingen alle ins Zelt.

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