Monthly Archives: März 2019

Besuch unserer 9er in der Ausstellung „Ich geh durch Krieg und Frieden“

Besuch unserer 9er in der Ausstellung „Ich geh durch Krieg und Frieden“

Pressedienst Bistum Münster 25.03.19

Mit Jugendlichen über Krieg und Frieden sprechen

Schüler der Erna-de-Vries-Realschule besuchen Erlebnisausstellung

Münster(pbm). Der Saal im Pfarrer-Eltrop-Heim in Münster sieht anders aus als gewohnt. Die Schülerinnen und Schüler der Erna-de-Vries-Realschule erwarten am 13. März zwei große Räume aus Stellwänden, verbunden durch einen Gang und acht Aufsteller. Noch bis Sonntag, 24. März, ist die mobile Erlebnisausstellung „Ich geh durch Krieg und Frieden“ zu Gast in der Pfarrei Sankt Mauritz. 

Dem Titel der Ausstellung entsprechend gehen Neuntklässler der münsterischen Realschule durch „Krieg und Frieden“. Ursprünglich für den Katholikentag im vergangenen Jahr konzipiert, wird die mobile Ausstellung nun an verschiedenen Orten im Bistum aufgebaut und kann von Schulklassen besucht werden. Daniel Meyer zu Gellenbeck von der Schulabteilung des Bistums war an der Konzeption beteiligt und begleitet die Klasse. Er freut sich, dass die Arbeit auf diese Weise ins Bistum getragen wird. „Es geht nicht darum die Jugendlichen emotional mit Schockeffekten zu übermannen, sondern darum, sich die Themen Krieg und Frieden im Gespräch zu erschließen.“

Lisa Sauer, Pastoralreferentin der Pfarrei, begleitet die Ausstellung: „Einer der beiden Räume steht für Krieg, der andere für den Frieden“, beschreibt sie. Durch einen Gang, mit dem die beiden Räume verbunden sind, können die Schüler von einem in den anderen wechseln „Die Jugendlichen sollen selber erfahren, was Krieg und die Sehnsucht nach Frieden bedeuten“, erklärt Lisa Sauer.

Ein unangenehmer Geruch, Unordnung und Trümmer empfängt die Schüler, die den Krieg-Raum betreten. Der erste Eindruck von Schüler Felix: „Man empfindet Mitleid für die Menschen, die in dem Raum leben müssen.“ Das andere Zimmer beschreibt er als „ein typisches Jugendzimmer“. Es ist das, das für den Frieden steht. „Es ist eine Darstellung davon, wie Jugendliche hier in Deutschland leben könnten“ erklärt Ausstellungsbegleiterin Franziska. Im Gang zwischen den Räumen können die Schüler mit Schwarzlichttaschenlampen Schriftzüge und Symbole entdecken.

An acht Stationen im Raum können sich die Schüler mit Krieg und Frieden auseinandersetzen. Sie betrachten Fotos aus Syrien, verfassen einen Brief zur Versöhnung und erstellen eine Playlist zu den Themen. Andrea Reiling, Religionslehrerin der Klasse, würdigt den Besuch der Ausstellung: „Krieg und Frieden kommen als Themen in der Klasse immer wieder auf, viele Schüler haben Wurzeln in Ländern, in denen kein Frieden herrscht.“ Der Besuch sei damit eine sinnvolle Verbindung zum Unterricht, in dem sich die Schüler zuletzt auch mit Konflikten im Nahen Osten beschäftigt haben. Pastoralreferentin Sauer bestätigt das: „Die Ausstellung hat eine unglaubliche Relevanz für die Schüler.“ Und sie berichtet, dass manche Schüler in den Klassen selber Erfahrungen aus Kriegsgebieten hätten, von denen sie während ihres Besuches erzählen. 

Weitere Informationen zur Ausstellung gibt es im Internet unter www.sankt-mauritz.com.

https://www.bistum-muenster.de/startseite_aktuelles/newsuebersicht/news_detail/schueler_besuchen_erlebnisausstellung_der_pfarrei_st_mauritz/

Bildunterschriften:

Trümmer-im-Kriegsraum: Im Raum zum Thema Krieg schlug den Schülern ein unangenehmer Geruch und der Anblick von Unordnung und Zerstörung entgegen. 

Schüler-vor-Weltkarte: Die Schüler markierten auf der Weltkarte, wo sie her kommen und wo sie einmal hin möchten. Neben der Karte hing ein Schild mit Krisengebieten. 

Schwarzlichttaschenlampe: Die Schüler entdeckten mit Schwarzlichttaschenlampe Schriftzüge und Symbole in den Räumen und im Gang der Ausstellung.

Fotos: Bischöfliche Pressestelle / Stefanie Westers

Auch die schönste Skifreizeit geht einmal zu Ende

Auch die schönste Skifreizeit geht einmal zu Ende

An unserem letzten Skitag haben alle Schülerinnen und Schüler noch einmal ihre letzten Kräfte mobilisiert und sind auch heute eine weitere Stufe auf der Skifahrleiter aufgestiegen. Auffallend war wieder die gute Laune und die ausgeprägte gemeinschaftliche Stimmung auf der Piste.

Nachdem alle Skisachen wieder vollständig im Verleih abgegeben worden waren und wir ein letztes Mal zum Ertlhof zurück gefahren sind, konnte die Verpflegung für die morgige Rückfahrt im örtlichen Supermarkt organisiert werden. Dabei zeigte sich eine gestärkte Klassengemeinschaft: „Man spricht einfach mehr mit anderen Leuten und spielt etwas zusammen, was vorher nicht vorkam.“

Es bleibt noch das Aufräumen zum Schluss und das Koffer packen mit der Vorfreude auf Zuhause.

High Five an der Wellenbahn & Kolonnen Rutschen im Bad

High Five an der Wellenbahn & Kolonnen Rutschen im Bad

Fasching in den Bergen? Nicht bei uns!

Bei strahlend blauem Himmel und frühlingshaften Temperaturen starteten wir mit neuem Elan in die Höhenluft der Berge, um die Technik des Kurvenfahrens zu optimieren. Bereits nach der ersten Abfahrt war klar, dass heute 2/3 der Schüler die roten Pisten hinunterfahren können. Bravo!

Mittags trennten sich die Schüler in Skifahrer und Schwimmer auf. Ein Teil entspannte die müden Muskeln im örtlichen Freizeitbad, während die unermüdlichen Skifahrer in Kleingruppen die blauen und roten Pisten hinabflitzten. Echt cool! Ausgelassen rauschten die Skifahrer die Hänge hinab und gaben dem orangenen Smiley „High 5“.

Mittlerweile haben wir zusammen unzählige Kurven und Schwünge gemacht, Liftfahrten absolviert, Skischuhe an- und ausgezogen und Skier angeschnallt, dass es zunehmend familiärer in den Gruppen zugeht. In den vielen Gesprächen entsteht vermehrt gemeinsames Verständnis für die Tücken des Skifahrens aber auch des Alltags und sehr viel gemeinsames Lachen über lustige Situationen am Hang.