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Wettlauf gegen den Regen

Wettlauf gegen den Regen

Heute Morgen trafen sich alle Schülerinnen und Schüler der Erna-de-Vries-Schule auf dem Sportanlage Hiltrup Süd, um die vier notwendigen Disziplinen des Sportabzeichens zu absolvieren.

Dabei sein war nicht alles: Während des Laufs über 50m (für die jüngeren) oder über 100m (für die älteren Schüler) war die Anspannung der Teilnehmer deutlich zu spüren. Trotzdem blieb die Zahl der Fehlstarts gering. Am Standweitsprung, eine der wenigen nicht olympischen Disziplinen in der Leichtathletik, kam kein Schüler vorbei. Jeder hatte drei Versuche, wobei viele Teilnehmer Sprünge mit beachtlichen Weiten weit über die 2m-Marke erzielten. 1,60m übersprang Sebastian Strothoff (Klasse 9b) und zeigte wie Noah Abba (Klasse 9c) mit 1,55m herausragende Leistungen im Hochsprung. Ein hervorragendes Sprintergebnis erreichte er auch mit 12,55sec über 100m und die 800m legte er souverän in 2`18 zurück. Insgesamt konnten über diese Distanz 12 Athleten eine Zeit unter 3 Minuten erzielen. Sigert Novaku aus der Klasse 7a belegt in dieser Rangliste Platz 8 ist aber als Sieger seiner Jahrgangsstufe über 800m fast drei Jahre jünger als die Schüler mit vergleichbaren Zeiten aus den Klassen 8 und 9.

Mit der letzten Zeitmessung setzte dann auch der angekündigte Regen ein, so dass wieder einmal ein Sportfest der Schule im wahrsten Sinne des Wortes in trockenen Tüchern lag.

Abschied

Abschied

 

Beim Blick aus dem Zelt konnten wir heute Morgen nichts als graue Wolken und Nieselregen erkennen. Wie gut, dass die mitgenommenen Küchenzelte für alle Taschen, Schlafsäcke, Isomatten, Rucksäcke und Koffer ausreichend Platz boten. So konnten dann alle Zelte beim einsetzenden Regenschauer auch abgebaut werden. Sie müssen dann allerdings noch einmal zu Hause auf die Wäscheleine zum Trocknen aufgehängt werden.

Passend zur Abfahrt schob der kräftige Wind die Wolken beiseite und sorgte dafür, dass alle Schüler im Nu wieder trocken wurden. Er begleitete uns dafür aber auf der gesamten Rückfahrt – mal von vorn, mal von der Seite, aber niemals im Rücken. Inzwischen ist die Radfahrgruppe so routiniert, dass solche kleinen Ereignisse nicht mehr der Rede wert sind: Keine Klagen, keine Fragen, wann man denn endlich da wäre, stattdessen aber die sehr erstaunte Frage von Celina: „Kann es sein, dass wir heute viel schneller fahren als zu Beginn unserer Radtour?“

Unter großem Beifall wurden wir von den Eltern auf dem Schulhof erwartet, wo wir nach einer Ehrenrunde mit etwas Wehmut aber voller Freude auf zuhause voneinander verabschiedeten.

Zitat des Tages: Tolle Schüler – das war Spitze!

Fünftklässler brillieren bei der Fahrt durch Osnabrück

Fünftklässler brillieren bei der Fahrt durch Osnabrück

 

Bereits beim ersten Vogelgezwitscher gegen 4.30Uhr waren sich ein paar Schüler einig, die bis dahin schon sehr kurze Nacht für beendet zu erklären und mit lautem Gequatsche auch wirklich alle anderen zu wecken. Mahnende Worte halfen nichts, so dass wir schon um 7.00Uhr sehnsüchtig auf den „Brötchenboten“ warteten.

Also konnte auch sehr früh nach Osnabrück aufgebrochen werden. Die Lehrer waren über die hohe Konzentrationsfähigkeit der großen Schülergruppe und über die reibungslose Fahrt in der Stadt sehr überrascht. Trotz sehr schmaler Fahrradwege und großem Autoverkehr in der Stadt schaffte es die lange Schlange ohne Probleme alle große Kreuzungen zügig zu überqueren. Dank der Sporthelfer, die an allen kniffeligen Stellen tatkräftig mithalfen, waren wir bereits um 12.00Uhr am Osnabrücker Rathaus.

Die Bürgermeisterin erklärte uns dort den Friedenssaal. Und wieder einmal überraschten die Schüler. Sie zeigten mit ihren vielen Fragen großes Interesse rund um den Westfälischen Frieden und trugen sich anschließend in das Gästebuch ein.

Die Sonne zeigte sich den gesamten Tag von ihrer strahlenden Seite, so dass viele Schülerinnen und Schüler noch vor dem Abendessen die Zeit zum Baden im See nutzten. Nach dem Grillen wurde noch ausgiebig getanzt, Fußball gekickt oder Uno gespielt. Müde aber sehr zufrieden krochen dann alle beim Dunkelwerden in ihre Schlafsäcke.

Zitat des Tages: Zweierreihe und rechts fahren.

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Vom flachen Münsterland ins bergige Osnabrück

Mit dem Reisesegen und letzten elterlichen Wünschen im Gepäck sind heute morgen alle Fünftklässler mit dem Fahrrad vom Schulhof nach Osnabrück aufgebrochen. Bereits auf der Vorbereitungsfahrt nach Senden hatten alle unter Beweis gestellt, was sie vorher in vielen Trainingseinheiten auf dem Rad gelernt hatten. So konnten wir problemlos, die Route am Kanal bis Schmedehausen hinter uns bringen, wo bereits das Verpflegungsauto auf uns wartete. Das Highlight der zweiten Etappe stellte die lang gezogene Steigung am Iburger Berg dar. Hier war vor allem Kampfgeist und im wahrsten Sinne Stehvermögen gefragt. Wie gut, dass vorher alle mit einem großen Eis gedopt waren. Lohn des strapaziösen Anstiegs war dann die anschließende tolle Abfahrt bis zum Campingplatz.

Bleibt zu erwähnen, dass einige Schüler über sich selber hinauswuchsen. Unermüdlich halfen sie ihren Mitschülern über schwierige Teiletappen.

Beim Zeltaufbau, Essen vorbereiten und kochen waren viele Hände notwendig. Gelernt haben sie auch dabei eine Menge: Eine selbstaufblasende Isomatte kann man auf keinen Fall mit der Luftpumpe aufpusten, ansonsten platzt sie. Außerdem muss man beim Zwiebelschneiden auch schon mal die ein oder andere Träne vergießen.

Anschließend wurde der benachbarte Wald erkundet, die Sportgeräte ausprobiert und mit den begleiteten Sporthelfern Wikinger Schach gespielt. Müde und stolz gingen alle ins Zelt.

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Ravensbrückfahrer treffen Erna de Vries

Ravensbrückfahrer treffen Erna de Vries auf dem Katholikentag

Am 10.05. kam Erna de Vries zum Katholikentag nach Münster um eine Ausstellung zum Thema „Frieden suchen“ zu eröffnen. Sie berichtete mit bewegenden Worten über ihre schreckliche Zeit in den Konzentrationslagern Ausschwitz und Ravensbrück. Eine Abordnung unserer Ravensbrückfahrer ließ es sich nicht nehmen unsere Namensgeberin auf dem Katholikentag zu besuchen. Sie überreichten als Dank zwei Schultassen, worüber sich Erna de Vries sehr gefreut hat.

Der Count Down hat begonnen

Der Count Down hat begonnen

Der Start unserer erneuten „Radtour gegen das Vergessen“ von Münster zum Konzentrationslager Ravensbrück rückt immer mehr in greifbare Nähe. Die Vorbereitungen für diese zehntägige Fahrt nahmen konkrete Formen an, als am Mittwochmorgen Schüler und Schülerinnen der Klassen 9 und 10 ihre Räder in der Pausenhalle vorstellten, wo sie auf Herz und Nieren geprüft und repariert wurden. Bereits hier zeigte sich, dass einige talentierte Fahrradbastler in unserer Gruppe sein werden. Bei einigen Rädern hatte  Herr  Neteler große Bedenken. Ihr Zustand wurde als ungeeignet für eine 500km lange Radtour gesehen. Sie sollen erst in einer Fahrradwerkstatt repariert werden oder müssen gegen andere Fahrräder getauscht werden.

Das fängt ja schaurig an

Dunkle Wolken zogen bereits am Vormittag über Münster und kündeten schlechtes Wetter für unsere vorbereitende Radtour durch das Münsterland an. Trotzdem hieß es mittags: Augen zu und durch. Trotz des immer prüfenden Blicks zum Himmel war die Stimmung der Schülerinnen und Schüler gut.

Bereits nach 500m erwischte uns der erste Regenschauer. Eng aneinander gereiht, wie die Hühner auf der Leiter, suchten wir unter schmalen Hauseingängen mehr als  20 Minuten Schutz vor strömenden Regen. Trotz der widrigen Umstände blieb die Stimmung gut. Selbst zwei Stürze und mehrere Pannen konnten uns nicht stoppen.

Schnelle Hilfe erhielten wir am Dingbänger Weg vom Fahrradhändler Look. Kurzerhand gab er uns ein Leihfahrrad, so dass niemand wegen eines abgebrochenen Pedals die Radtour abbrechen musste. 10km weiter konnten wir es kaum glauben, als uns Zweirad Pöttker wegen eines defekten Tretlagers ebenfalls ein Leihfahrrad kostenlos zur Verfügung stellte.

Während der Radtour stellten wir fest, dass es gar nicht so einfach war mit 30 Radlern in einer Kolonne zu fahren, den Vordermann beim plötzlichen Bremsen nicht zu behindern oder den Anschluss an die vielleicht schneller Fahrenden zu halten. Auch die vielen Pannen unterwegs machten schnell klar, wie notwendig doch vorbereitende Radtouren sind.

Zum Abschluss unserer Radtour wählten wir die Route über Gievenbeck, wo wir uns mit einem kleinen Eis stärkten und gut gelaunt zurück radelten. Im Übrigen zeigte sich der Wettergott nach seinem anfänglich schaurigen Intermezzo nur noch von seiner sonnigsten Seite.

Skulptur-Projekte Sternwanderung

Skulptur-Projekte Sternwanderung mit gemeinsamem Abschlusspicknick

Mit tollem Wanderwetter und dem Skulpturplan im Gepäck starteten gestern aus den verschiedensten Richtungen unsere Schüler mit ihren Klassenlehrern und Begleitern zu einem langen Marsch in Richtung Erna-de-Vries Schule. Der Auftrag lautete: Besucht ein Skulptur-Projekt! Diesem Kultur- und Sportevent kamen alle Klasse gern nach, denn inzwischen sind wir „Münsteraner der Erna-de-Vries-Realschule“ stolz auf zeitgenössische Kunst. Seit Eröffnung der besonderen Ausstellung ist unsere Schule im „Skulptur-Fieber“ und es wird im Kunstunterricht fleißig diskutiert: Ist das Kunst oder kann das weg! Wir werden im September weiter machen, das ist klar!

Als Abschluss des vorletzten Schultages erwartete die leicht erschöpften Sportler ein vom Förderverein gesponserter „Hot-Dog“ und als vegetarische Variante gesunde Pellkartoffeln mit selbst gemachtem Kräuterquark. Natürlich mit „Musik“ garniert. Dem Vorbereitungsteam gilt hier ein weiters Mal ein besonderer Dank!

Sport, Spiel, Spannung an der Erna-de-Vries-Schule

Sport, Spiel, Spannung an der Erna-de-Vries-Schule

Bereits um 7.30Uhr waren die ersten Schüler auf dem Schulhof, um sich mit ihren Mannschaften für den Spieltag startklar zu machen. Bei ihrem ersten Treffen hatten sich die Mannschaftsmitglieder, die aus allen Jahrgangsstufen zusammengesetzt waren, einen Mannschaftsnamen gegeben und eine eigene Flagge entworfen, die beim Einzug auf den Schulhof stolz getragen wurde.

Schon bei der Planung des Spielfests hatten die Sporthelfer der Klassen 9 viel Freude, mussten die meisten Spiele doch noch einmal kurz ausprobiert werden. 40 unterschiedliche Aufgabenfelder hatten sie vorbereitet und für die einzelnen Stationen das Material organisiert.

So gab es kniffelige Spiele bei denen die Schüler ihre taktische Vorgehensweise schulen konnten, Wasserspiele, die so manchen Schüler etwas nass aussehen ließen, Ratespiele und Denksportaufgaben. Alles zusammengenommen entwickelte sich ein facettenreiches Programm für diesen Schulvormittag.

Große Verantwortung übernahmen viele ältere Schülerinnen und Schüler für die Jüngeren. Sie hatten schnell gemerkt, dass die jüngeren Schüler vor allem eines wollten: Spaß haben mit den Großen und nicht zuletzt auch gewinnen. Lachen in allen Gesichter war der Dank für ihre Mühen.

„Man glaubt es kaum, wie die Großen den Kleinen zugesprochen haben oder wie die Bereitschaft gesteigert wurde, um möglichst an allen Station dabei gewesen zu sein. Ich hätte nie gedacht, dass sich H. so einbringt und dass M. bis zum Schluss voller Elan dabei ist“, lautete zum Schluss das Urteil einer Lehrerin, die ihre Beobachtungen mit vielen Kollegen teilte.

Ein besonderer Dank gilt den ehemaligen Sporthelfern aus den bereits verabschiedeten Klassen 10, die noch einmal zur Schule kamen, um die Sportkollegen zu unterstützen. Dazu waren sie auch im Vorfeld bereit, einen zusätzlichen Nachmittag zu investieren, um gut vorbereitet zu sein.

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Besuch beim WDR

Besuch beim WDR, STUDIO ZWEI in Köln

Am 09.06.17 waren wir, dien 8a beim WDR in Köln. Dort durften wir eine eigene Fernsehsendung produzieren. Wir wurden in verschiedenen Gruppen hinter und vor der Kamera eingeteilt. Keiner von uns hätte gedacht, dass eine 20-minütige Sendung so viel Arbeit hinter den Kulissen beansprucht. Bevor und nachdem wir zum WDR gegangen sind, durften wir noch durch Köln laufen, was wir alle sehr genossen haben.

Schülerinnen (8a)

TEAM TAG

Am 13.06.17 nahmen wir an einem so genannten „KLASSE-TEAM-TAG“ teil um unsere Klassengemeinschaft zu fördern. In der Schule und unterwegs zum Theo Jugendtreff haben wir Klassengemeinschaftsfördernde Spiele gespielt. Am Ende gab es für jeden einen Hotdog.

Schülerinnen (8a)

Unterwegs viel Beifall

Unterwegs viel Beifall
Eine ausgiebige Wasserschlacht mit den Sporthelfern und ein gemütliches Beisammensein rund um das Lagerfeuer führten dazu, dass der letzte Abend von allen Schülerinnen und Schülern lange ausgekostet wurde und sie erst sehr spät schlafen gingen. Deshalb verzögerte sich die Zeit für das Frühstück, das wir bei schönstem Sonnenschein einnehmen konnten. So recht wollte niemand das gemeinsame Frühstück abbrechen und Abschied nehmen.
So verschoben sich auch das Abbauen der Zelte und das gemeinsame Aufsammeln des Mülls beim Verlassen des Campingplatzes.
Froh gelaunt, auch schon mit Vorfreude auf Zuhause, ging es auf die letzte Etappe, auf der wir noch eine ausgiebige Stärkung im Raum Gimbte machten. Offensichtlich waren wir mit unserer Radkolonne für viele Spaziergänger am Kanal so eindrucksvoll, dass sie spontan applaudierten und uns alles Gute für die Weiterfahrt wünschten.
Der anhaltende Beifall der Eltern bei unserer Ankunft auf dem Schulhof hat uns sehr stolz gemacht.
Ein besonders großer Dankeschön gilt den 6 begleitenden Sporthelfern der Schule, den Bürgermeisterinnen Frau Reismann und Frau Stangmann und der Osnabrücker Polizeieskorte, die den Weg aus der Innenstadt bis zum Osnabrücker Stadtrand sicherten.

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