Das war’s

Das war’s!

„Es ist doch noch Nacht“; protestierten die Schülerinnen und Schüler aus Zimmer 41 als sie am Abreisetag um 5.45Uhr geweckt wurden. Wenn auch die Koffer tags zuvor gepackt worden waren, so reichte eine dreiviertel Stunde nicht aus, um alle notwendigen Kleinigkeiten zum ordentlichen Verlassen der Zimmer zu richten: Viele herumliegende Kleinigkeiten mussten verstaut oder entsorgt werden, Müll nach unten gebracht werden, Betten abgezogen und sauber zusammen gelegt werden usw. So konnten wir erst um 7.30Uhr Richtung Münster abfahren.
Die Rückfahrt verlief sehr ruhig. Offensichtlich hatten die körperlichen Anstrengungen der letzten Woche alle müde gemacht. Während der regelmäßigen Stopps zogen es dann die meisten Schüler vor, im Bus zu bleiben, statt sich zu bewegen.
Gegen 21.30Uhr wurden wir in Münster am Preußenstadion abgeholt.
In einem kurzen Meinungsbild wurde die Fahrt für alle als anstrengend aber auch bereichernd beschrieben.
Alle Schüler haben ein großes Maß an Ehrgeiz entwickelt. Um das Skifahren zu erlernen mussten erste Frustrationen verdaut und eine hohe Anstrengungsbereitschaft entwickelt werden. Dabei konnten die Schüler feststellen, dass sich Durchhalten lohnt und langfristig zum Erfolg führt.
Neben der Erweiterung des eigenen Bewegungsrepertoires konnten die Schüler vor allem ihre Hilfsbereitschaft unter Beweis stellen. Mit Tipps, Korrekturen und Mut machenden Worten unterstützten sie ihre Mitschüler bei deren Versuchen, ungewohntes Gelände und Liften zu erproben.
Die Skigruppen wurden täglich verändert, um den unterschiedlichen Leistungsvermögen der Schüler gerecht zu werden. Dank dieser Überlegungen konnten die meisten Schülerinnen und Schüler bereits ein hohes skifahrerisches Niveau erreichen.
Das gemeinsame Fahren in unterschiedlichen Gruppen, die Pausenzeiten im Skigebiet und vielfältige abendliche Aktionen führten zu klassenübergreifenden Kontakten.
Frau Steingaß hat einen Fragebogen zur Fahrt entwickelt, den sie in den nächsten Tagen von den mitgefahrenen Schülern beantworten lassen will. So werden wir ein abschließendes Meinungsbild von der Fahrt erhalten und eventuelle Änderungsvorschläge für die Fahrt im nächsten Jahr bekommen.
An dieser Stelle muss noch einmal ein besonderer Dank an die 5 Sporthelfer Carolin, Dominica, Rico, Alexander und Jonas ausgesprochen werden. Unermüdlich haben sie die Arbeit der Sport- und Klassenlehrer unterstützt und vielfältige Ideen für ein gelungenes Miteinander eingebracht. Auf der Piste waren sie unentbehrlich, verantwortungsvoll sind sie mit den übertragenen Aufgaben umgegangen und haben so manchen Schüler mit überzeugenden Worten über schwierige „Passagen“ hinweg geholfen.