Ein Tag im Schnee am Wintersporttag reicht nicht

Ein Tag im Schnee am Wintersporttag reicht nicht

Die Idee zu einer mehrtägigen Skifreizeit war geboren

Am Wintersporttag 2016 der Erna-de-Vries-Schule entstand aus einer spontanen Idee heraus, das große Vergnügen im Schnee doch über mehrere Tage auszuweiten, eine Ski- und Snowboardreise in den Osterferien. So kam es, dass sich am 25.03.2016 Kollegen, ehemalige Schüler, Frau Belting, unsere Sekretärin, Herr Jäger, unser Hausmeister und Familienangehörige auf den Weg zum Mölltaler Gletscher machten.

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Anliegen dieser Reise war nicht nur das Vergnügen sondern vor allem für künftige Klassenfahrten in den Schnee Erfahrungen über Pisten und Umgebung, Anfängerschulungen, Haus und Herbergseltern zu sammeln und weitere Möglichkeiten zur Gestaltung eines Abend- bzw. Nachmittagsprogramms zu erkunden.

Die Gruppe, altersmäßig bunt gemischt, wuchs rasch zusammen. Vor allem die 1jährige Ava verzauberte alle. Zu ihrer großen Freude kümmerten sich alle weiteren Kinder im Alter von 6-13 Jahren um sie und ließen sich fasziniert auf ihr Spiel ein, dass Ava meistens überschwänglich begleitete.

Auch auf den Pisten wurde Hilfe großgeschrieben: Fortgeschrittene Ski- und Snowboardfahrer leiteten Anfänger an; Pistenraser wurden mit ein paar Kniffen zum kontrollierten und genussvollen Abschwingen animiert; gestürzte abgerutschte Skifahrer im Nebel gesucht und mit verloren gegangenem Material wieder versorgt.

Nach der gemeinsamen Pause am Mittag wurden die Gruppen neu gemischt. Davon profitierten vor allem die Anfänger, die sich vieles abgucken konnten und mit neuen Impulsen große Fortschritte machten. Einige unserer Experten konnten es dann auch nicht lassen und stiegen unter großen Anstrengungen bis zum Gipfelkreuz in 3200m Höhe.

Auf den abendlichen Skibusfahrten vom Gletscher zurück zu unserem Schullandheim konnte Helmut, der ortsansässige Busfahrer, meistens alle Mitreisenden durch seinen Kärntner Charme bereichern.

Beim gemütlichen Après-Ski wurde so manch einer beim „Mörderspiel“ kurzfristig außer Gefecht gesetzt. Den Höhepunkt unserer abendlichen Aktivitäten stellte eine Wanderung über einen steilen Anstieg zur Launsberghütte dar. Überrascht wurden wir hier besonders vom unvergesslich schönen Panorama der Hohen Tauern. Mit brennenden Fackeln konnte der Abstieg durch die Dunkelheit stimmungsvoll und ohne Gefahren erfolgen.

Die Woche ging viel zu schnell vorbei. Auf der Busrückreise war es dann die Meinung aller, dass eine solche erlebnisreiche und zusammenschweißende Zeit auch für andere erlebbar gemacht werden sollte und damit der Schulgemeinschaft wertvolle Impulse geliefert werden.