Volles Haus beim Theaterstück der Erna-de-Vries-Realschule

Volles Haus beim Theaterstück der Erna-de-Vries-Realschule

Mord kommt in den besten Familien vor“ heißt das Krimidrama, das Schüler der Theater-AG der Erna-de-Vries-Realschule am Donnerstag aufführten.  Seit Februar bereiteten sich die Schüler jede Woche auf den lang ersehnten Auftritt vor. Zahlreiche Besucher waren begeistert vom spannenden und lustigen Stück der Schüler, welches unerwartete Wendungen nahm: Nach Auffinden der Leiche des Hausherrn, wurde im adeligen Hause der von Hohensteins ermittelt. Schnell konnte Klarheit geschaffen werden, denn er wurde ermordet und der Täter wurde entsprechend im engsten Kreis der Familie vermutet. Ob sich dieses Verbrechen aufklären ließ?

Das ermittelnde Polizeiteam versuchte die Strukturen, Verwicklungen und Affären der Familie und deren Bediensteten zu ergründen. Dabei schienen die Lösungsansätze und Fähigkeiten recht fragwürdig. Denn die ermittelnde Kommissarin hätte ihren Kollegen gerne gleich neben dem Toten gesehen, da dieser im Verlauf immer mehr Hinweise für eine spirituelle Beeinflussung sah, und selbst das Kaffee holen eine für ihn nicht zu meisternde Aufgabe zu sein schien.

Während die jüngeren Mitglieder der Familie versuchten, ein Foto ihres toten Opas im Internet zu posten und der Polizei passende Lagermöglichkeiten für die Leiche vorführten, entwickelte sich die Atmosphäre bei den Erwachsenen zu einem Schmelztiegel. Aber am Ende war das „Blut doch dicker als Wasser“. Wie heißt es so schön:

Familie – Das Gute, es gibt sie. Das Problem? Es gibt sie.

Wettlauf gegen den Regen

Wettlauf gegen den Regen

Heute Morgen trafen sich alle Schülerinnen und Schüler der Erna-de-Vries-Schule auf dem Sportanlage Hiltrup Süd, um die vier notwendigen Disziplinen des Sportabzeichens zu absolvieren.

Dabei sein war nicht alles: Während des Laufs über 50m (für die jüngeren) oder über 100m (für die älteren Schüler) war die Anspannung der Teilnehmer deutlich zu spüren. Trotzdem blieb die Zahl der Fehlstarts gering. Am Standweitsprung, eine der wenigen nicht olympischen Disziplinen in der Leichtathletik, kam kein Schüler vorbei. Jeder hatte drei Versuche, wobei viele Teilnehmer Sprünge mit beachtlichen Weiten weit über die 2m-Marke erzielten. 1,60m übersprang Sebastian Strothoff (Klasse 9b) und zeigte wie Noah Abba (Klasse 9c) mit 1,55m herausragende Leistungen im Hochsprung. Ein hervorragendes Sprintergebnis erreichte er auch mit 12,55sec über 100m und die 800m legte er souverän in 2`18 zurück. Insgesamt konnten über diese Distanz 12 Athleten eine Zeit unter 3 Minuten erzielen. Sigert Novaku aus der Klasse 7a belegt in dieser Rangliste Platz 8 ist aber als Sieger seiner Jahrgangsstufe über 800m fast drei Jahre jünger als die Schüler mit vergleichbaren Zeiten aus den Klassen 8 und 9.

Mit der letzten Zeitmessung setzte dann auch der angekündigte Regen ein, so dass wieder einmal ein Sportfest der Schule im wahrsten Sinne des Wortes in trockenen Tüchern lag.

Staffeln am Steiner

Staffeln am Steiner

Wieder einmal konnten die Schülerinnen und Schüler der Erna-de-Vries-Scghule feststellen, wie genial sich das Gelände um den Steiner See für gemeinschaftliche Events eignet.

In Staffel zu dritt wurde im Freibad geschwommen und um den Steiner See gelaufen. Ausdauer und eine hohe Portion Ehrgeiz führten die Dreiergruppen zu guten Gesamtergebnissen.

Wartezeiten wurden am Sprungbecken, auf der Rutsche und im Nichtschwimmerbecken verkürzt. Immer wieder gesellten sich die Sportler zu einem gemütlichen Plausch zu ihren Lehrern oder zeigten wagemutige Kunststücke vom 5m-Turm.

Abgekämpft aber zufrieden und mit viel Vorfreude auf die noch kommenden Sporttage fuhren alle nach Hause.

Lange Nacht zum Abschied

Lange Nacht zum Abschied

Gemeinsam eroberten die Mädchen und Jungen der Klassen 6a und 6b paddelnd die Werse. Bereits beim Einstieg in die Boote waren sich die Schülerinnen und Schüler nicht immer einig in welche Richtung sie schauen wollten. Probleme beim Steuern des Bootes wurden kurzerhand durch einen um 180° gedrehten Platzwechsel für alle oder durch einen Austausch des Steuermanns gelöst. Um dem heftigen Schaukeln des Bootes beim Umsteigen vorzubeugen, suchte man Hilfe an einem weiteren Kanu und versuchte durch Festhalten die Stabilität des Bootes zu erhöhen. Trotz aller Vorsicht kenterten einige, landeten aber wohlbehalten und gut gelaunt in Stapelskotten, wo sie den gesamten Nachmittag im Freibad verbrachten.

Wegen einer größeren Panne auf dem Rückweg fuhren zwei Schülerinnen mit dem Bus zur Schule zurück während alle anderen sehr vergnügt mit dem Rad ihr Ziel erreichten. Während die Zelte auf der Wiese aufgebaut wurden, brutzelten die Würstchen auf dem Grill. Schnell fanden sich einige Schülerinnen, die auch noch Gemüse zum Knabbern putzen und Dips zubereiteten. Bis zum Dunkelwerden konnte auf dem Schulhof Fußball und Basketball gespielt werden.

Obwohl der Tag mit viel Sport anstrengend war, wollte sich so recht niemand schlafen legen. Es gab so viel zu erzählen, zu kichern oder zu planen, dass an Nachtruhe nicht zu denken war. Erst weit nach Mitternacht wurde es bis zum ersten Vogelgezwitscher ruhiger. Um 5.30Uhr war für die meisten die Nacht vorüber. Das Abschließende Frühstück wurde von allen in Ruhe genossen.

Nach dieser Klassenaktion waren sich viele einig, dass die Mitschüler der parallelen Klasse auch ganz gut sind und man sich beruhigt auf die kommende Teilung der Klassen einlassen kann.

Klassenfest der 5a und 5b

Klassenfest der 5a und 5b

Am Kennenlerntag fand auch das Klassenfest der Klassen 5a (Frau Brackmann) und 5b (Frau Steinmann-Vongehr und Herr Bialek) statt. Nach dem leckeren Buffet, das die unterschiedlichen kulturellen Einflüsse erkennen ließ, gab es eine musikalische Darbietung der Klasse 5b.

Kennenlerntag

Kennenlerntag

Bei schönstem Wetter kamen die neuen Fünftklässler in die EdVS, um ihre neue Schule und ihre Klassenlehrerinnen Frau Kittner, Frau van den Heuvel und Frau Brand kennenzulernen. Im nächsten Schuljahr wird es drei fünfte Klassen geben. Nach der Begrüßung und einer Tanzdarbietung von Maryam Basman und Ama Morris aus der 6b gab es ein leckeres Kuchenbuffet der jetzigen Fünftklässler. In der Cafeteria konnten sich alle dann schonmal kennenlernen, bevor es nach den Sommerferien losgeht.

64 SchülerInnen beenden erfolgreich das Finale

64 SchülerInnen beenden erfolgreich das Finale

 

Rektorin Sabine Leifhelm verglich die Schulzeit mit einer Trainingszeit und knüpfte damit an die Fußballweltmeisterschaft an. Alle SchülerInnen hätten erfolgreich ihr Finale beendet. Bei der Entlassfeier wünschte sie den ZehntklässlerInnen alles Gute für ihren weiteren Lebensweg.
Von den 64 SchülerInnen, die ihre Abschlusszeugnisse erhielten, sei die Hälfte berechtigt, die gymnasiale Oberstufe zu besuchen, fünf SchülerInnen verließen die Realschule mit dem Hauptschulabschluss.
Der Jahrgang habe während der Schulzeit großes Engagement für außerunterrichtliche Aktivitäten gezeigt. Es wurden zahlreiche SchülerInnen für ihre ehrenamtlichen Einsätze beim Computerkurs für Senioren, bei der Nachhilfe für jüngere Mitschüler und als Sporthelfer hervorgehoben und geehrt. Die Grundlagen seien in der Schule erarbeitet worden, jetzt gelte es dieses Engagement fortzusetzen. Ebenfalls wurden die Gemälde des Kunstkurses gelobt, die nun die Schule schmücken.

Copyright by Matthias Rethmann / Tour-Files / Fotograf Münster

Abschied

Abschied

 

Beim Blick aus dem Zelt konnten wir heute Morgen nichts als graue Wolken und Nieselregen erkennen. Wie gut, dass die mitgenommenen Küchenzelte für alle Taschen, Schlafsäcke, Isomatten, Rucksäcke und Koffer ausreichend Platz boten. So konnten dann alle Zelte beim einsetzenden Regenschauer auch abgebaut werden. Sie müssen dann allerdings noch einmal zu Hause auf die Wäscheleine zum Trocknen aufgehängt werden.

Passend zur Abfahrt schob der kräftige Wind die Wolken beiseite und sorgte dafür, dass alle Schüler im Nu wieder trocken wurden. Er begleitete uns dafür aber auf der gesamten Rückfahrt – mal von vorn, mal von der Seite, aber niemals im Rücken. Inzwischen ist die Radfahrgruppe so routiniert, dass solche kleinen Ereignisse nicht mehr der Rede wert sind: Keine Klagen, keine Fragen, wann man denn endlich da wäre, stattdessen aber die sehr erstaunte Frage von Celina: „Kann es sein, dass wir heute viel schneller fahren als zu Beginn unserer Radtour?“

Unter großem Beifall wurden wir von den Eltern auf dem Schulhof erwartet, wo wir nach einer Ehrenrunde mit etwas Wehmut aber voller Freude auf zuhause voneinander verabschiedeten.

Zitat des Tages: Tolle Schüler – das war Spitze!

Fünftklässler brillieren bei der Fahrt durch Osnabrück

Fünftklässler brillieren bei der Fahrt durch Osnabrück

 

Bereits beim ersten Vogelgezwitscher gegen 4.30Uhr waren sich ein paar Schüler einig, die bis dahin schon sehr kurze Nacht für beendet zu erklären und mit lautem Gequatsche auch wirklich alle anderen zu wecken. Mahnende Worte halfen nichts, so dass wir schon um 7.00Uhr sehnsüchtig auf den „Brötchenboten“ warteten.

Also konnte auch sehr früh nach Osnabrück aufgebrochen werden. Die Lehrer waren über die hohe Konzentrationsfähigkeit der großen Schülergruppe und über die reibungslose Fahrt in der Stadt sehr überrascht. Trotz sehr schmaler Fahrradwege und großem Autoverkehr in der Stadt schaffte es die lange Schlange ohne Probleme alle große Kreuzungen zügig zu überqueren. Dank der Sporthelfer, die an allen kniffeligen Stellen tatkräftig mithalfen, waren wir bereits um 12.00Uhr am Osnabrücker Rathaus.

Die Bürgermeisterin erklärte uns dort den Friedenssaal. Und wieder einmal überraschten die Schüler. Sie zeigten mit ihren vielen Fragen großes Interesse rund um den Westfälischen Frieden und trugen sich anschließend in das Gästebuch ein.

Die Sonne zeigte sich den gesamten Tag von ihrer strahlenden Seite, so dass viele Schülerinnen und Schüler noch vor dem Abendessen die Zeit zum Baden im See nutzten. Nach dem Grillen wurde noch ausgiebig getanzt, Fußball gekickt oder Uno gespielt. Müde aber sehr zufrieden krochen dann alle beim Dunkelwerden in ihre Schlafsäcke.

Zitat des Tages: Zweierreihe und rechts fahren.

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Vom flachen Münsterland ins bergige Osnabrück

Mit dem Reisesegen und letzten elterlichen Wünschen im Gepäck sind heute morgen alle Fünftklässler mit dem Fahrrad vom Schulhof nach Osnabrück aufgebrochen. Bereits auf der Vorbereitungsfahrt nach Senden hatten alle unter Beweis gestellt, was sie vorher in vielen Trainingseinheiten auf dem Rad gelernt hatten. So konnten wir problemlos, die Route am Kanal bis Schmedehausen hinter uns bringen, wo bereits das Verpflegungsauto auf uns wartete. Das Highlight der zweiten Etappe stellte die lang gezogene Steigung am Iburger Berg dar. Hier war vor allem Kampfgeist und im wahrsten Sinne Stehvermögen gefragt. Wie gut, dass vorher alle mit einem großen Eis gedopt waren. Lohn des strapaziösen Anstiegs war dann die anschließende tolle Abfahrt bis zum Campingplatz.

Bleibt zu erwähnen, dass einige Schüler über sich selber hinauswuchsen. Unermüdlich halfen sie ihren Mitschülern über schwierige Teiletappen.

Beim Zeltaufbau, Essen vorbereiten und kochen waren viele Hände notwendig. Gelernt haben sie auch dabei eine Menge: Eine selbstaufblasende Isomatte kann man auf keinen Fall mit der Luftpumpe aufpusten, ansonsten platzt sie. Außerdem muss man beim Zwiebelschneiden auch schon mal die ein oder andere Träne vergießen.

Anschließend wurde der benachbarte Wald erkundet, die Sportgeräte ausprobiert und mit den begleiteten Sporthelfern Wikinger Schach gespielt. Müde und stolz gingen alle ins Zelt.

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