Klimakonferenz – Klimaschutz macht Schule

Klimakonferenz – Klimaschutz macht Schule 
Zeichen setzen, selber handeln 

Die Stadt Münster hatte eingeladen und 130 Teilnehmer aus Schulen der Stadt Münster waren in der Aula des Paulinum zusammen gekommen, um sich zum Thema aus zu tauschen. Aus der Erna-de-Vries Schule waren wir zu dritt, zwei Schülerinnen aus der 9 und eine Lehrkraft. 
Neben verschiedenen Begrüßungsreden und einer Videobotschaft von Bundesumweltministerin Svenja Schulz ging es an 9 verschiedenen Ständen um Informationen und Austausch zu Themen, die im Rahmen der Klimadebatte zur Zeit in aller Munde sind. Eine Vertreterin der Aktion „Fridays for Future“ stellte ihre Arbeit und die Pläne der Gruppe vor. So besteht z.B. die Möglichkeit, an der Uniklimawoche vom 25.-29.11. der Universität teilzunehmen, da diese Veranstaltung für alle offen ist. Interessant war für uns auch, was an anderen Schulen bereits an Projekten zum Thema läuft oder gelaufen ist. Zwei Schulen haben einen Laden eingerichtet, in dem gebrauchte Kleidung abgegeben und erworben werden kann, denn ein Top wird im Schnitt nur 1,7 mal getragen, bevor es im Müll landet und das verschwendet nicht nur Rohstoffe, sondern durch Tauschen kann man auch Geld sparen. An einer anderen Schule ist man bereits seit einem Jahr im Klimaschutz aktiv und hat bereits verschiedene Projekte angestoßen, die z.B. die Verschwendung von Lebensmitteln und den Plastikverbrauch (so soll es demnächst einen Wasserspender geben) verringern. Diese Ideen haben uns gut gefallen und wir denken, da können auch wir etwas ändern und unternehmen. Die Stadt Münster fördert Ideen und Projekte zur Klimaschonung und war natürlich auch mit einem Stand vor Ort. Dazu kamen die Verbraucherzentrale (Lebensmittelverschwendung) und Stände zu den Themen: wie vermeide ich Plastik im Haushalt, Energiesparen, wie interessiere ich meine Mitmenschen für mein Projekt sowie Abfallentsorgung und -trennung. 
Wir würden gern an unserer Schule Änderungen bewirken und begleiten. Wer uns dabei helfen möchte und auch bereit ist, „selbst zu handeln“, sollte sich bei Frau Leube melden.