rav-Belower Wald-Fürstenberg/Ravensbrück

Siebter Tag

Nach einer durch heftiges Schnarchen zeitweise unterbrochenen Nachtruhe im Gemeinschaftsschlafraum und einem wunderschönen Frühstück im Vorgarten der Gedenkstätte brechen wir wie immer etwas zu spät gegen 12:00 in der schon spürbaren Mittagshitze auf.

Die Gruppe der Gehandicapten ist schon eine Viertelstunde früher abgeholt worden und wird per Taxi nach Fürstenberg gebracht.

Die Tour ist für uns Radler sehr anstrengend, weil es ständig rauf und runter geht und weil die Hitze uns zu schaffen macht. Wir brauchen viele kurze Trinkpausen und essen nachmittags nur Joghurt und Obst. Eine Strecke führt uns auf einem sumpfigen Weg durch einen dichten Wald. Leider ist der Weg voller Wasserlöcher und kostet viel Kraft. Eine Stelle ist besonders „spannend“. Ein kleiner Baum versperrt uns den Weg, wir können seine Äste aber zur Seite biegen und uns durchmogeln. Insgesamt haben wir eine schöne Tour: zum ersten Mal ohne Pannen und Stürze.

Im Taxi ist es natürlich bequem, aber auch heiß. Und wir sind froh, als wir aussteigen können. Auf unserer letzten Etappe zelten wir am Röblinsee, schön gelegen mit einem Badestrand.

Wir sind so hungrig, dass wir uns erstmal eine Pizza bestellen (der Versorgungswagen ist ja unterwegs). Leider rufen wir zuerst einen Pizzaservice in Hannover an. Unsere Bestellung wäre ca nach 4,5 Stunden eingetroffen und wird daher storniert. Als die Bestellung einer Pizzeria aus Fürstenberg ankommt, wackelt eine Entenmama mit sieben hungrigen, kleinen Entchen vorbei.

Um uns die Zeit zu vertreiben hören wir unsere Lieblingstitel:

  • Work from Home (Fifth Harmony)
  • Don´t let me down , Roses (The Chainsmokers)
  • Bonbon (Eva Istrefi)
  • Close to you , Work (Rihanna)
  • I took a Pill in Ibiza (Mike Posher)
  • My house (Flo Rida)
  • One dance (Drake)
  • Get it right , Marie (Leftbag)
  • Sex (Cheat Codes)
  • Watch out for This (Major Lazor)

Ungefähr um 18 Uhr trifft die Radfahrergruppe endlich bei uns auf dem Campingplatz ein. Erschöpft von der Fahrt werfen alle ihre Fahrräder und sich selbst auf den Boden.

Leider geht es nach einer Stunde schon wieder aufs Rad zur Jugendherberge, die auf dem Gelände des Konzentrationslagers Ravensbrück liegt, wo wir ein Abendessen bekommen.