rav-Dähre-Wittenberge

Fünfter Tag

Gegen 11 Uhr nach einem leckeren Frühstück mit Brötchen, Eiern und Baguette verlassen wir Dähre und machen uns auf den Weg nach Wittenberge. Die Sonne scheint angenehm warm und eigentlich könnte es jetzt losgehen, aber schon nach 100 Metern haben wir den ersten Platten. Kaum hatten wir wieder Fahrt aufgenommen, gibt es einen weitere Panne am gerade zuvor geflickten Reifen. Auch dieses Loch beheben Herr Neteler und Herr David Sendas wieder wie gewohnt fachkundig. Nach weiteren 100 Metern gibt es eine erneute Panne, wieder am bekannten Reifen. Um die Fahrt nicht noch länger zu verzögern, bleiben fünf Leute mit Herrn Neteler zurück, um das Problem mit dem verhexten Reifen dieses Mal unwiderruflich zu lösen.

In der Mittagspause, in der wir wie gewohnt von Herrn Hülsmann versorgt wurden, hat uns die Gruppe wieder eingeholt. Inzwischen ist es allerdings höllisch warm geworden und von Schatten kann keine Rede sein. Leider sind 2 Schüler so erschöpft, dass entschieden wurde, sie sollen im Versorgungsauto mitfahren.

Allen ist total warm und wir haben immer noch knapp 50 Kilometer vor uns. Irgendwann nach einer weiteren Panne kommen wir gegen 19.30 am Friedensteich an und kühlen uns im noch recht kalten Wasser ab. Nach dieser Erfrischung beziehen wir unsere Blockhütten und genießen unser Abendessen umgeben von Bäumen.

 

 

Bericht aus der „Invalidengruppe“

Der sog. Rufbus, den wir nach Dähre bestellt haben, holt unsere Gruppe, die inzwischen auf sechs angewachsen ist, an der Haltestelle ab und bringt uns nach Seewalden. Nach einer einstündigen Wartezeit, die wir uns mit Eisessen vertreiben, bringt uns der Bus über die wunderhübschen Dörfer Melchau und Arendsee nach Seehausen. Wir sind alle total müde von der abermals kurzen Nacht und dem frühen Wecken durch Karl-Heinz, der mit einem kräftigen und fröhlichen „Guten Morgen, die Damen und Herren“ von Zelt zu Zelt gegangen ist, und schlafen im Bus entspannt ein.

In Wittenberge angekommen fährt eine nette Taxifahrerin uns im Siebenertaxi zum Friedensteich, wobei ein kurzer Zwischenstopp an der Apotheke nötig ist, um uns mit Voltaren, Bepanthen, elastischen Binden und Fenistil zu versorgen. Am Friedensteich machen wir uns mit dem Gelände vertraut, genießen den freien Blick auf den See, schnibbeln jede Menge Gemüse für die asiatische Pfanne und erwarten ungeduldig die Ankunft der Radlergruppe.