RAV Hänigsen – Dähre 18

Vom Freibad ins Güllebad

Wir Schüler haben uns gemeinschaftlich dazu entschieden die Nerven der Lehrer schon am frühen Morgen zu strapazieren. Statt 8:00 Uhr sind alle um 8:30 Uhr voller Begeisterung zum Frühstück erschienen, die Folge war eine Stunde Verspätung bei der Abfahrt. Wir hatten keine fünf Kilometer hinter uns, schon hatten wir den Höhepunkt des Tages erreicht… Die Ursache war unser guter Freund die harmlose Wespe. Wegen Leons Panik beförderte er Viola kopfüber in den Güllegraben und Ulrike landete nach ihrem Notsprung auf der Straße, alle hatten was zu lachen. Insbesondere Leon, Lukas, Ulrike und Viola. Nach 30 minuten Wascherei, Repariererei und Wülerei im Graben ging in es weiter mit dem wunderbaren Güllearoma. Auch Josi wollte ein Schlammbad und fuhr eine Stunde später auch in einen Graben, doch leider ist sie nicht weich gelandet da der Graben trocken war. Kämpferisch fuhr sie mit ihren verletzten Beinen weiter. Bei der prallen Hitze schlugen sich alle tapfer, die Einen fuhren mit Bikini, die Anderen mit freiem Oberkörper, wieder Andere genießen die wasserreichen Sprenger. Bei 30° muss man sehen wie man überlebt. So wie auch bei den letzten Malen haben sich manche Verfahren, kamen aber trotzdem eher bei der Pause als der Bulli an. Manche sonnten sich, die Anderen hielten ein Livekonzert und die Anderen einen Mittagsschlaf. Natürlich nutzten Viola und Ulrike die Chance und begossen Lukas und Leon mit kühlem Wasser, als sie eingeschlafen sind. Nach einer langen Pause ging es weiter, wir kamen fix voran und hielten nach 20 Kilometern bei Edeka an. Viele kühlten sich mit einem Eis ab und genossen die Pause. Die letzen 18 Kilometer waren schon viele erschöpft, doch wir haben alle durchgehalten und kamen gut in Dähre im evangelischen Pfarramt an. Wir wurden freundlich in Empfang genommen und haben gemeinsam mit den Pfadfindern zu Abend gegessen.

Die rote Nummer geht heute an Frau Hülsmann, weil sie immer alles unter Kontrolle hatte und mit ihren letzen Kräften die Schwachen geschoben hat.

Der Bericht ist von den besten Autoren Namens: Ulrike, Viola, Leon, Lukas

Zitat des Tages: „Ich esse voll gern Oblaten, die schmecken nach nichts, sind aber voll lecker!“