Vom flachen Münsterland ins bergige Osnabrück

Mit dem Reisesegen und letzten elterlichen Wünschen im Gepäck sind heute morgen alle Fünftklässler mit dem Fahrrad vom Schulhof nach Osnabrück aufgebrochen. Bereits auf der Vorbereitungsfahrt nach Senden hatten alle unter Beweis gestellt, was sie vorher in vielen Trainingseinheiten auf dem Rad gelernt hatten. So konnten wir problemlos, die Route am Kanal bis Schmedehausen hinter uns bringen, wo bereits das Verpflegungsauto auf uns wartete. Das Highlight der zweiten Etappe stellte die lang gezogene Steigung am Iburger Berg dar. Hier war vor allem Kampfgeist und im wahrsten Sinne Stehvermögen gefragt. Wie gut, dass vorher alle mit einem großen Eis gedopt waren. Lohn des strapaziösen Anstiegs war dann die anschließende tolle Abfahrt bis zum Campingplatz.

Bleibt zu erwähnen, dass einige Schüler über sich selber hinauswuchsen. Unermüdlich halfen sie ihren Mitschülern über schwierige Teiletappen.

Beim Zeltaufbau, Essen vorbereiten und kochen waren viele Hände notwendig. Gelernt haben sie auch dabei eine Menge: Eine selbstaufblasende Isomatte kann man auf keinen Fall mit der Luftpumpe aufpusten, ansonsten platzt sie. Außerdem muss man beim Zwiebelschneiden auch schon mal die ein oder andere Träne vergießen.

Anschließend wurde der benachbarte Wald erkundet, die Sportgeräte ausprobiert und mit den begleiteten Sporthelfern Wikinger Schach gespielt. Müde und stolz gingen alle ins Zelt.

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